Schulprofil                               

                                        GGS Unter den Kastanien

                                           Wir stellen uns vor


Herr Monien, Frau Meiering, Frau Spanier, Frau Rueter, Frau Kostka, Frau Löwenhaupt, Frau Maaßen, Frau Hattemer, Frau Meurer,            Frau Te Laak, Frau Kraus         

                                

   Herr Stöckmann: Hausmeister                                       

                                      

 

 Inhaltsverzeichnis 


Liebe Mütter, liebe Väter
1. Wir stellen uns vor
2. Arbeitsformen an unserer Schule
3. Zum Schwimmunterricht
4. Außerschulische Lernorte
5. Feste und Feiern
6. Hausaufgaben
7. Ohne Eltern geht es nicht
8. Allerlei Wissenswertes
9. Rund ums Geld
10. Bewegungserziehung
11. AG´s
Autoren: Frau Hattemer,Frau Maaßen, Frau Kraus, Frau Meurer und Frau Rueter
Redaktion: Frau Meurer
Überarbeitung der Ausgabe vom November 1998,
August 2007, Januar 2013
Oktober 2015, November 2017


Liebe Mütter, liebe Väter,
Kindergarten-Kinder sind neugierig auf die Schule. Sie haben ihre ganz eigenen Vorstellungen von dem, was sie erwarten können:
„Man muss stillsitzen, damit man mit der Lehrerin keinen Ärger kriegt!“
„Wenn man etwas sagen will, muss man immer erst die Hand hoch strecken.“
„Man muss anständig sein, darf nicht mittendrin rauslaufen.“
„In der Schule lernt man richtig malen, schreiben und lesen,
nicht nur kritzeln wie im Kindergarten.“
Diese Kinderäußerungen geben einen amüsanten und interessanten Einblick in das, was Kindern so durch den Kopf geht. Fragt man Kinder weiter, wird man aber auch feststellen, dass sie viel mehr von Schule erwarten als lesen, schreiben oder rechnen zu lernen. Sie wollen viele Kinder kennen lernen, neue Freundschaften schließen, Feste feiern, in der Pause spielen, Ferien machen und vor allem: eine liebe Lehrerin kriegen.
So wie sich die Kinder in den letzten Jahren verändert haben, so hat sich auch die Schule – und hier vor allem die Grundschule – sehr verändert.
Manches ist noch (fast) genauso wie damals, als Sie zur Schule gingen.
Vieles ist anders geworden und von Schule zu Schule wiederum anders. Jede Schule hat ihr eigenes Gesicht, ihr pädagogisches Programm, wie die Fachleute es nennen.
Dieses Heft soll Sie über das Programm der
Gemeinschaftsgrundschule Unter den Kastanien informieren.
Wir wollen Ihnen damit einen Einblick geben, wie an unserer Schule gelernt und gelebt wird.
Mit freundlichen Grüßen
U. Meurer
(Schulleiterin)


                             1. Wir stellen unsere Schule vor
 

Uns´re Schule hat keine Segel
und sie fährt nicht auf dem Ozean.
Aber wie ein Schiff auf großer Reise
hat sie manchen Sturm erlebt in all den Jahr´n.
Uns´re Schule...
hat derzeit ca. 100 Schüler in 4 Klassen. Ja – wir sind ein kleines, einzügiges System.
Lehrerinnen an unserer Schule sind: Schulleiterin U. Meurer,
Frau Hattemer, Frau Kraus, Frau Maaßen, Frau Rueter und Frau te Laak.
1 Kollegin, Frau Löwenhaupt, ist für die sonderpädagogische Förderung im GL (Erklärung später) zuständig.
Fünf Kolleginnen führen als Klassenlehrerin eine der insgesamt 5 Klassen. Das Klassenlehrerprinzip umfasst bei uns die gesamte Grundschulzeit, dass heißt, dieselbe Klassenlehrerin begleitet die Kinder von Schuljahr 1 bis 4. Dabei erhalten die Kinder in allen vier Jahren Fachunterricht bei den dafür ausgebildeten Kolleginnen, so dass sie außer ihrer engen Bezugsperson, ihrer „Klassenlehrerin“, auch noch andere Lehrerinnen kennen lernen.
Unsere Schule beteiligt sich seit vielen Jahren an der Lehrerausbildung.
Des Weiteren gehören zu unserem Team Frau Kostka, die unser Büro verwaltet, und Herr Stöckmann, der für Recht und Ordnung im und um das Schulhaus zuständig ist.
Die räumlichen Bedingungen an unserer Schule sind als gut zu bezeichnen.
Neben den Klassenräumen verfügen wir über verschiedene Gruppenräume, Fachräume für den Kunst-, Musik- und Religionsunterricht, einen Medienraum mit Internetanschluss und einen Filmraum.
 

 

 

 

 

Außerdem hat unsere Schule eine eigene Bücherei, die von einer Mitarbeiterin der OGATA gestaltet und verwaltet wird.

 

 

 


Seit 8 Jahren ist bei uns eine Betreuungsmaßnahme installiert:
Die offene Ganztagsschule (OGATA) .
Zeitlicher Rahmen: nach Unterrichtsschluss bis mindestens 15.00 Uhr und spätestens bis 16.00 Uhr.
Für diese Betreuung steht ein eigener Bereich mit 3 großen Räumen plus Mensa im Erdgeschoss zur Verfügung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Träger dieser Betreuung ist der Stadtsportbund. Daraus ergibt sich, dass die meisten AG-Angebote im Nachmittagsbereich sportlicher Natur sind.
Die Kosten für diese Betreuung werden über das Jugendamt abgerechnet. Die Höhe der Kosten ist einkommensabhängig.
Zu dieser Maßnahme gehört auch ein warmes Mittagessen, das die Kinder auf Wunsch der Eltern gegen Bezahlung von einem ortsansässigen Caterer frisch zubereitet geliefert bekommen.

Seit 9 Jahren sind wir eine der wenigen GL-Schulen im Duisburger Norden.
GL = gemeinsames Lernen von Kindern mit und ohne besonderen Förderbedarf.
Im „Gemeinsamen Lernen“ lernt ein Kind mit sonderpädagogischem Förderbedarf zusammen mit Kindern ohne sonderpädagogischem Förderbedarf in einer allgemeinen Schule. Hierzu erhält die Lehrkraft der allgemeinen Schule Unterstützung durch eine Förderschullehrkraft (so vorhanden). Beide erstellen gemeinsam einen Förderplan für das Kind. Sie unterrichten teilweise zusammen in der Klasse und überprüfen regelmäßig die Lernfortschritte des Kindes.

 

Wir gehören zu den wenigen Schulen, die auf ihrem Gelände neben einer eigenen Turnhalle auch über ein Lehrschwimmbecken verfügen. So können wir gewährleisten, dass die Kinder bereits vom 1. Schuljahr an Schwimmunterricht erhalten.

 

 

 

 

 

 

 

 


Besonders froh sind Eltern, Kinder und Lehrerinnen über die vor längerer Zeit erfolgten Umgestaltungsarbeiten zur Verbesserung unseres Schulhofes. Das Klettergerüst, die Wackelbrücke und der Schwebebalken sorgen für Abwechslung. Kleingeräte, Bälle, Seilchen und vieles mehr wird von den Klassenlehrerinnen selbst für die Kinder angeschafft, damit diese ihren Bewegungs- und Aktionshunger in den Pausen stillen können.
Außerdem nehmen wir an dem Projekt „Bewegte Schulpause“ teil. Immer wieder führen die Klassenlehrerinnen mit den Kindern zwischen einzelnen Unterrichtsphasen kleine Bewegungsübungen durch, um dem Bewegungsdrang der Kinder Rechnung zu tragen.
Mit all´ diesen genannten Ausstattungen und den damit verbundenen Möglichkeiten hoffen wir, dass unsere Schule für alle unsere Kinder während der ganzen Grundschulzeit wie ein „sicherer Hafen“ ist, in dem sie sich geborgen fühlen.
Unsere Schule hat keinen Anker,
doch sie steht und rührt sich nicht vom Fleck.
Sie zeigt uns die Welt auf ihre Weise
und als Käpt´n steht der Rektor auf dem Deck!

                         2. Arbeitsformen an unserer Schule


...Kinder müssen in allen Fächern die für das weitere Lernen grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben. Das gilt insbesondere auch für das Rechnen, Schreiben und Lesen...
...Kinder können nicht alle zum gleichen Zeitpunkt und im gleichen Zeitraum gleiche Leistungen erbringen...
...müssen persönliche Neigungen der Kinder dort genutzt werden, wo die Zielsetzung unterschiedliche inhaltliche und methodische Zugriffsweisen erlaubt. Hier können den Kindern beispielsweise Auswahlmöglichkeiten zwischen verschiedenen Lernangeboten eingeräumt werden...
...Förderunterricht ermöglicht inhaltlich und zeitlich begrenzte Fördermaßnahmen...
...Üben und Wiederholen sind wesentliche Bestandteile des Lernens in der Grundschule...
Diese Aussagen der Richtlinien sind Grundlage für die Lernangebote an unserer Schule.
In allen Fächern findet daher in dem für notwendig gehaltenen Umfang auch traditioneller Unterricht statt.
Daneben nehmen als Beispiele offeneren Unterrichts neuere Unterrichtsformen wie Freiarbeit, Lernen nach einem Wochenplan, Lernen an Projekten, Lernen an Stationen,...., einen breiten Raum ein.
Hier bieten wir den Kindern die Möglichkeit, ihre Lernprozesse selbstständig zu planen und zu gestalten, über Themen und Lerngegenstände, Art und Reihenfolge der Bearbeitung, Zeitaufwand und Arbeitstempo, notwendige Hilfen und Helfer und Sozialformen nach individuellen Gesichtspunkten mitzuentscheiden.
Wir haben die Gestaltung unserer Klassenzimmer geändert, um diese Arbeitsformen möglich zu machen. Alle Räume wurden und werden von der Schule und von den Lehrerinnen mit privaten Mitteln immer reichhaltiger mit den für diese Arbeitsformen nötigen Materialien ausgestattet.
Die Kinder erhalten je nach Bedarf Förderunterricht – als Hilfe für leistungsschwächere und als Herausforderung für leistungsstärkere Schüler.
Großen Wert legen wir auf regelmäßiges Üben und Wiederholen. Wir bieten unseren Kindern vielfältige Übungsformen in spielerischer Form und in sinnvollen Zusammenhängen an, um Gelerntes zu festigen und eine sichere Grundlage für das weitere Lernen aufzubauen.

                                     3. Zum Schwimmunterricht


Wir beginnen bereits in der ersten Klasse mit dem Schwimmunterricht. Da sich das Lehrschwimmbecken auf unserem eigenen Schulgelände befindet, ist dies auch problemlos durchführbar.
Seit den umfangreichen Umbaumaßnahmen beträgt die Wassertiefe 80 cm ansteigend auf maximal 120 cm, die Wassertemperatur liegt bei 30 C. Somit ist die Temperatur auch für ungeübte (Nicht-) Schwimmer angenehm.
Die Kolleginnen, die den Schwimmunterricht erteilen, verfügen alle über eine entsprechende Ausbildung, so dass ein Höchstmaß an Sicherheit gewährleistet ist.
Die Klassen 1 bis 3 erhalten die Schwimmausbildung in unserem Lehrschwimmbecken, die vierten Klassen haben das Allwetter-Bad zur Verfügung. Hier können auch die Prüfungen zur Erlangung diverser Schwimmabzeichen abgenommen werden. Bereits vorhandene Abzeichen werden nur noch überprüft.

Um einen möglichst reibungslosen und zeitsparenden Ablauf des Schwimmunterrichts zu gewährleisten, sollten Sie als Eltern bitte darauf achten, dass die Kinder Kleidungsstücke tragen, die möglichst keine komplizierten Verschlüsse oder hakelige Reißverschlüsse haben.
Besonders die Kinder der ersten Klasse sollten bereits in der Lage sein, sich selbstständig anzuziehen (Schleife binden!). Im Winter sind Kniestrümpfe und Leggings einfacher zu handhaben als Strumpfhosen.
Während der kalten Witterung sollte auch immer eine Kopfbedeckung mitgegeben werden.

                             4. Außerschulische Lernorte


Unterricht findet bei uns nicht nur in der Schule statt. Wir versuchen, den Kindern auch eine Vielzahl von außerschulischen Lernorten zugänglich zu machen.
 

Hier eine Auswahl:


der Zoo Duisburg inkl. Zooschule, verschiedene Museen, die Feuerwehr, Bäckereien, verschiedene (Kinder-) Theater, die Bezirksbüchereien usw.
 


Auch außerhalb Duisburgs suchen wir interessante Lernorte auf, beispielsweise den Archäologischen Park in Xanten, das Freilichtmuseum in Hagen u.v.m.
Theater- und Musikangebote des „Spielkorbes“ der Stadt Duisburg werden regelmäßig wahrgenommen.
Mehrtätige Schullandheimaufenthalte ermöglichen soziales Lernen in Theorie und Praxis. Hier lernen sich Kinder und Lehrerin gegenseitig in anderer Umgebung und unter völlig anderen Bedingungen kennen. Das stärkt das Gemeinschaftsgefühl der Klasse.
 

                                       5. Feste und Feiern


Durch das ganze Schuljahr hindurch begleiten uns viele Feste und Feiern:
Im November ziehen alle Klassen mit dem Martinszug durch unsere Straßen. Auf dem Schulhof des KFZ findet das Martinsfeuer statt.
 

In der Adventszeit singen die Kinder unter dem großen Adventskranz im
Erdgeschoss. Kleine Gedichte und Lieder begrüßen den Nikolaus, der die Kinder aus dem 1. Schuljahr besucht. Eine Weihnachtsfeier wird in der Klasse von den Kindern gestaltet. Das Jahr beenden wir mit einer Weihnachtsfeier in der katholischen Kirche, an deren Gestaltung alle Kinder beteiligt sind.

 

 

 

 

In der Karnevalszeit wird an Weiberfastnacht die Schule gestürmt. Alle Kinder kommen in Kostümen zur Schule und feiern die 5. Jahreszeit mit dem Kinderkarnevalsverein in der Turnhalle. Danach ist unsere Schule bis Karnevalsdienstag in der Gewalt der Kinderkarnevalsgesellschaft (KKG) Wehofen. Aschermittwoch beginnt der Unterricht wieder nach Stundenplan.
Findet im Sommer ein Schulfest statt, gibt es viele Möglichkeiten zum Spielen, Spaß haben und zum Kennen lernen. Mit Hilfe der Eltern werden Cafeteria, Tombola, Schatztruhe, Schmink- und Blumenstand und noch vieles mehr auf die Beine gestellt.
In die Oster- und Herbstferien verabschieden wir uns mit der Jahreszeit entsprechenden Liedern.
 

                                       

6. Hausaufgaben


Ihre Kinder bekommen von Anfang an Hausaufgaben. Durch Hausaufgaben können die Kinder das, was sie im Unterricht gelernt haben, noch einmal üben und anwenden. Die Aufgaben werden so gestellt, dass Ihr Kind sie nach Möglichkeit selbständig erledigen kann.
Stehen Sie Ihrem Kind für Nachfragen zur Verfügung, aber helfen Sie nicht zu viel. Je selbstständiger und konzentrierter Ihr Kind die Hausaufgaben erledigt, umso besser. Sie können Ihrem Kind helfen, indem Sie sicherstellen, dass es ungestört arbeiten kann.
Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind eine feste Zeit, wann die Hausaufgaben erledigt werden. So wird der Beginn der Hausaufgaben zur Selbstverständlichkeit.
Hausaufgaben sollen in den ersten beiden Schuljahren ca. 30 Minuten und im 3. und 4. Schuljahr ca. 45 Minuten dauern.
Die Kinder, die den OGATA besuchen, werden dort bei den Hausaufgaben von den Betreuerinnen unterstützt.
Die Hausaufgabenbetreuung des OGATA wird zusätzlich auch von den Lehrerinnen durchgeführt.


                               7. Ohne Eltern geht es nicht


Mit Ihren Kindern kommen auch Sie, liebe Eltern, zur Schule. Sie müssen erkennen, dass sich Schule im Vergleich zu den eigenen Erfahrungen stark geändert hat. Vieles wird Ihnen fremd sein. Zudem übernehmen Sie mit Schulbeginn Ihres Kindes eine Reihe von Pflichten. Sie müssen sich darum kümmern, dass Ihr Kind das richtige Material zur Verfügung hat, dass es seine Hausaufgaben erledigt, Sie müssen sich an den Elternsprechtagen informieren usw.
Sie müssen, Sie sollen...klingt das nicht schrecklich?
Aber diejenigen unter Ihnen, die gerne aktiv mithelfen, werden merken, dass Schule auch Spaß machen kann.
Und für Ihre aktive Mithilfe haben wir jede Menge Möglichkeiten!
Sei es als Begleitung bei einer Klassenfahrt, bei der Vorbereitung und Durchführung des Schulfestes, bei der Gestaltung des Klassenraumes, bei der Durchführung der Radfahrprüfung, in der Schülerbücherei, als Mitglied in den Schulgremien (Pflegschaft, Schulkonferenz), als Lesemütter oder –väter,…
Sie sehen, Ihre Möglichkeiten, bei uns aktiv zu werden, sind nahezu unbegrenzt.
Denn wir sind der Meinung, dass eine gute Schule gerade von der Zusammenarbeit von Elternhaus und Lehrern lebt.
Mindestens zweimal im Schuljahr sind alle Lehrer im Rahmen eines Sprechtages zu ausführlichen Gesprächen für Sie da. Darüber hinaus können Sie jederzeit bei Bedarf einen Gesprächstermin vereinbaren. In dringenden Fällen können Sie die Lehrer morgens vor dem Unterricht oder in der Frühstückspause erreichen. Feste Sprechzeiten haben sich aus unserer Sicht wenig bewährt.
Auch wenn Sie sich zur Zeit noch wenig Gedanken über die Schule machen, Sie werden feststellen, dass die Zeit bis zum Schulanfang wie im Fluge vergeht.
Für uns beginnt der Schulanfang lange vor dem Einschulungstermin. Um einen kindgerechten Schulanfang zu ermöglichen und den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule möglichst bruchlos zu gestalten, bemühen wir uns um Kooperation mit den benachbarten Kindergärten und stehen in regelmäßigem Kontakt mit den Erzieherinnen.
Zu einer guten Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Grundschule gehört für uns, dass die Kindergartenkinder, die nach den Sommerferien eingeschult werden, bereits vorher zu Gast an unserer Schule sind (Schnuppernachmittag jährlich im Mai/Juni).
Wichtig ist für uns auch der Schulanmeldungstermin. Es ist für diejenigen unter Ihnen, die noch kein Kind in der Grundschule haben, meistens der erste Kontakt zwischen Elternhaus und Schule. Neben dem notwendigen formalen Teil suchen wir auch das Gespräch mit Ihnen und Ihrem Kind.
So erhalten wir wichtige Informationen und hoffen, Ihnen das Gefühl zu vermitteln, dass Sie selbst und auch Ihr Kind vor der Schule keine Angst zu haben brauchen.
Der erste Schultag für unsere I-Dötzchen ist immer der 2. Schultag nach den Sommerferien. Wir können dadurch mit den anderen Schulkindern noch einmal am ersten Tag nach den Ferien für die Einschulungsfeier proben.
Wir wissen, welch besonderer Tag der 1. Schultag ist, sowohl für das Kind als auch für die ganze Familie.
Solche Tage bleiben im Gedächtnis haften. Wir geben uns Mühe, den Kindern den Start in die ersten Schulwochen mit einem gelungenen        1. Schultag zu erleichtern.
"Wie kann ich mein Kind richtig auf die Schule vorbereiten?“
Eine Frage, die viele Eltern sich selbst, den Kindergärtnerinnen und auch uns oft stellen.
Sicher nicht, indem Sie die Schule vorweg nehmen und zu Hause schon mal Lese-, Schreib- und Rechenstunden geben. Folgende Dinge sind jedoch sehr sinnvoll:
Freuen Sie sich mit Ihrem Kind auf die Schule! Machen Sie ihm
keine Angst! Geben Sie Ihrem Kind das Gefühl, dass es in der
Schule viel Neues erleben und erfahren wird!
Machen Sie es neugierig!
Geben Sie Ihrem Kind die Möglichkeit, selbstständig zu werden!
Nehmen Sie ihm keine Dinge ab, die es schon selbst erledigen kann,
zum Beispiel das An- und Ausziehen!
Zeigen Sie Interesse an dem, was Ihr Kind erlebt und tut! Auch
wenn es selbstständiger geworden ist, braucht es gerade beim
Schulanfang diese Zuwendung!
Überfordern Sie Ihr Kind nicht! Bedenken Sie, dass auf Ihr Kind
sehr viel Neues zukommt: sich zu konzentrieren, sich in eine neue
Gruppe einzuordnen, zuzuhören und vieles mehr. Nie wieder
während der ganzen Schulzeit muss Ihr Kind so viel lernen wie im
1. Schuljahr! Denken Sie immer daran!
Erwarten Sie nicht, dass es sofort perfekt rechnen, lesen und
schreiben lernt. Das erwarten wir auch nicht!
Haben Sie Geduld!
In besonderem Maße sind wir auf Ihre Unterstützung bei der
Verkehrserziehung angewiesen!
Bitte üben Sie schon vor dem ersten Schultag mit Ihrem Kind den Schulweg, und zwar immer wieder. Bedenken Sie auch: Der kürzeste und schnellste Weg ist nicht unbedingt der sicherste. Anfangs werden Sie Ihr Kind sicher auf dem Schulweg begleiten. Mit zunehmender Selbstsicherheit des Kindes kann diese Hilfe abgebaut werden und die Kinder gehen allein oder besser noch mit Freunden oder Nachbars-kindern zur Schule bzw. nach Hause.
Zu Beginn des ersten Schuljahres üben die Lehren mit den Klassen gemeinsam das richtige Überqueren der Straßen.                           Weitere Themen im Laufe der Grundschulzeit sind:
Bedeutung der Verkehrszeichen, Straßenverkehr aus Sicht des Autofahrers, Gefahren im Straßenverkehr und vieles mehr. Im Mittelpunkt steht dabei auch der Radfahrer.
Die Schüler üben auf der Straße mit Unterstützung durch die Polizei den
richtigen Umgang mit dem Fahrrad. Am Ende des 4. Schuljahres legen die Schüler eine Radfahrprüfung ab. Generell sollte Ihr Kind auch nach bestandener Prüfung nicht mit dem Fahrrad zur Schule kommen. Über seltene Ausnahmen sprechen wir mit Ihnen im Einzelfall.
Bedenken Sie bitte:
Bei unserem Bemühen, die Kinder zu rücksichtsvollen Verkehrsteilnehmern zu erziehen, sind wir stark auf Ihre Mithilfe angewiesen.
Der wirkungsvollste Erzieher sind Sie durch vorbildliches Verhalten!

                                8. Allerlei Wissenswertes


Unfälle lassen sich – trotz aller Vorsichtsmaßnahmen – leider nie ganz ausschließen. Ihr Kind ist während der Schulzeit, auf dem Schulweg und bei Schulveranstaltungen (nicht nur im Schulgebäude) versichert.
Sollten Sie aus Anlass eines Schulunfalls mit dem Kind einen Arzt aufsuchen, so geben Sie dort ein Unfallkärtchen ab und die Schulversicherung begleicht die Arztrechnung.
Bei Erledigung dieser und anderer Aufgaben hilft Ihnen gerne unsere Schulsekretärin Frau Kostka. Sie ist dienstags und donnerstags von 7.30 Uhr bis 11.30 Uhr im Sekretariat anwesend und/oder berät Sie auch telefonisch(Tel.: 493783).
Lernen strengt an und macht hungrig und durstig. Die Kinder brauchen das Frühstück am Vormittag in der Regel genau so wie die frische Luft und Bewegung. Geben Sie Ihrem Kind deshalb täglich eine kleine gesunde Zwischenmahlzeit mit (z.B. Obst und/oder ein Butterbrot).
Zum Frühstück gehört auch die Schulmilch oder ein anderes Getränk. Immer donnerstags wird die freiwillige Bestellung der Schulmilch für die darauf folgenden vier Wochen von der Klassenlehrerin einge-sammelt. Die Kinder können wählen, ob sie Milch, Kakao oder Vanillemilch trinken möchten.


Zur Zeit kostet für vier Wochen
die Milch 7,00 €, die Vanillemilch und
der Kakao 8,00 €.
Bitte geben Sie das Geld möglichst abgezählt Ihrem Kind in einem verschlossenen Umschlag mit. Schreiben Sie den Namen und das gewünschte Getränk auf den Umschlag. So kostet das Einsammeln des Geldes keine wertvolle Unterrichtszeit und die Kolleginnen können die Kakaoliste in der Pause oder nach Unterrichtsschluss führen.
Sollte sich Ihr Kind vor Unterrichtsbeginn nicht wohlfühlen, melden Sie es bitte telefonisch bei unserer Schulsekretärin krank, sprechen Sie auf den AB oder informieren Sie die jeweilige Klassenlehrerin durch ein Geschwisterkind bzw. über einen Mitschüler.
Bitte schicken Sie es nicht „versuchsweise“ zur Schule!
Für uns ist es dann schwierig, bei Verschlechterung der Symptome im Laufe des Vormittags Ihr Kind zurückzuschicken.


Ist Ihr Kind einmal vom Unterricht ferngeblieben, so entschuldigen Sie es durch einen schriftlichen Vermerk/ärztliches Attest oder persönlich bei der Klassenlehrerin.
Sollte Ihr Kind aus gesundheitlichen Gründen nicht am Sport- oder Schwimmunterricht teilnehmen können, so benötigt es eine schriftliche Entschuldigung im voraus. Ist zu erwarten, dass dies über einen längeren Zeitraum so sein wird, muss dies durch ein ärztliches Attest belegt werden.
Für alle Lehrer ist es übrigens besonders wichtig, auch über (vorübergehende) gesundheitliche Störungen, daraus sich ergebende Medikamenteneinnahme, evtl. bereits durchgeführte Behandlungen ... informiert zu sein.
Deshalb möchten wir Sie an dieser Stelle herzlich bitten, zum Wohle Ihres Kindes einen sog. „Personalbogen“ auszufüllen, der den Unterlagen Ihres Kindes beigefügt wird. Auf diesem Bogen soll unter anderem die Telefonnummer(n) Ihrer Arbeitsstelle(n) vermerkt werden, für den Fall Ihrer Abwesenheit während der Schulzeit eine zweite Adresse, zu der wir Ihr Kind bei plötzlich auftretender Krankheit schicken können und ggf. Informationen über gesundheitliche Besonderheiten.
Dieser Bogen wird Ihnen zu Beginn des Schuljahres über Ihr Kind zugestellt werden.
Es ist schon erstaunlich, was manchmal in der Schule zurückgelassen und auch am nächsten Tag oder später nicht wieder mitgenommen wird:
Jacken, Sportbeutel, Schwimmtaschen, Brillen, Schirme u.v.m.
Wir sammeln alle Fundsachen und hängen sie zur Durchsicht an die Garderobe im Flur gegenüber dem Lehrerzimmer. Natürlich freuen wir uns, wenn am Ende eines Schuljahres nur wenig zurückgeblieben ist.
Kleidungsstücke, die dann noch übrig bleiben, gehen in kirchliche Kleider-sammlungen. Sollten Sie bei Ihrem Kind etwas vermissen, fragen Sie bitte möglichst am nächsten Tag bei der Klassenlehrerin nach.Im Falle des Vertauschens, Verwechselns oder Verlierens können wir allerdings oft nicht mehr helfen!

Folgende Unterrichtszeiten gelten an unserer Schule:


1. Stunde : 8.10 Uhr - 8.55 Uhr
2. Stunde : 8.55Uhr - 9.40 Uhr
Frühstücks- und
Hofpause : 9.40Uhr - 10.05 Uhr
3. Stunde : 10.05Uhr - 10.50 Uhr
4. Stunde : 10.50Uhr - 11.35 Uhr
Hofpause : 11.35Uhr - 11.45 Uhr
5. Stunde : 11.45Uhr - 12.30 Uhr
6. Stunde : 12.30Uhr - 13.15 Uhr
Wie an allen Duisburger Grundschulen gilt auch bei uns die
5 - Tage - Woche.

                                    9. Rund ums Geld


a) Schulbücher und ähnliches
Laut Lehrmittelfreiheitsgesetz zahlen die Erziehungsberechtigten für Schulbücher ein Drittel des Festbetrages. Dieses Geld wird vom Klassenlehrer zum Schuljahresende eingesammelt und an die Schulpflegschaft weitergeleitet, die dann eine Sammelbestellung für alle Schüler durchführt. So ist gewährleistet, dass am Schuljahresanfang alle Kinder über Bücher verfügen.
Gleichzeitig mit dem „Büchergeld“ werden vom Klassenlehrer anteilige Kopierkosten eingesammelt. Diese betragen zur Zeit, wie mit der Schulkonferenz abgestimmt, halbjährlich 5,00 €.
b) Klassenkasse
Jede Klasse (Klassenpflegschaft) regelt für sich, ob in ihrer Klasse eine Klassenkasse eingeführt und von einem Elternteil verwaltet wird. Manche Lehrer sammeln auch in unregelmäßigen Abständen kleinere Beiträge ein, um laufende Kosten dadurch zu decken
(Bastelmaterial, Laternen, Hefte etc.).
c) Material für unsere Schulanfänger
Ungefähr 6 Wochen vor Beginn der Sommerferien, d.h. ca. 12 Wochen vor der Einschulung, erhalten Sie von uns eine Liste mit allen erforderlichen und wünschenswerten Materialien zur Grundausstattung unserer Schüler. Später ist es wichtig, dass Sie regelmäßig den Inhalt der Schultasche überprüfen. Sie glauben gar nicht, wie schnell sich eine Tasche mit überflüssigen Dingen füllt, seien es nun vollge-schriebene Hefte, nicht mehr benötigtes Bastelmaterial und
sonstige Dinge, von denen Ihr Kind glaubt, sie seien für die Schule unentbehrlich.
Bedenken Sie, dass die Tasche nur ca. 10% des Körpergewichtes wiegen sollte!!
d) Milch/bzw. Kakaogeld
siehe Wissenswertes
e) Schulfesterlöse
In mehr oder weniger regelmäßigem Abstand wird an unserer Schule ein Schulfest gefeiert. Das dabei eingenommene Geld verwaltet unser Förderverein, der es mit den Mitgliederbeiträgen und den Erlösen aus Aktivitäten möglich macht, Schule in materiellen Dingen zu unterstützen (Busfahrten, St. Martin, Nikolaus, Bücher, Musikanlagen etc.).
Übrigens, sind Sie schon Mitglied im Förderverein unserer Schule? Die 13€ Jahresbeitrag sind gut angelegtes Geld und kommen auch Ihrem Kind zugute!!!
 

                                  10.Bewegungserziehung


Sportunterricht muss sich den veränderten Umweltbedingungen anpassen. Immer häufiger ist uns aufgefallen, dass die Schüler nur noch gering belastbar sind. Es fehlt ihnen an Muskelkraft, sie sind unbeweglich und zeigen ein verlangsamtes Reaktionsvermögen.
Deshalb haben wir tägliche Bewegungsmöglichkeiten geschaffen. ( siehe oben: „Bewegte Schulpause“. Im Unterricht werden Spiele mit dem Stuhl, Luftballons oder anderen Hilfsmitteln als Bewegungspause eingesetzt. Auch Singspiele, Fingerspiele, Stampfspiele, Merkspiele ... sind Bestandteil des Unterrichts. Atem- und Stilleübungen dienen ebenfalls als Ausgleich.
Auch in den Pausen sollen die Kinder mit dem Ball, Seilchen ... aktiv werden.


Natürlich wird die Bewegungserziehung ebenfalls im Sportunterricht umgesetzt. Wie bieten Bewegungsbaustellen sowie Angebotsunterricht an verschiedenen Stationen an. Unser Sportunterricht soll die Kinder ermutigen, sich wieder mehr und sicherer zu bewegen.

                       
 

11.Arbeitsgemeinschaften (AG´s)

Ich mache was, das macht mir ganz besonders Spaß!!
Sobald der Stundenplan es zulässt, werden an unserer Schule immer wieder
AG´s angeboten. Die Kinder können dann wählen :
-Kunst
-Schulzeitung
-Textilgestaltung
-Sport
-Kochen
-Englisch
-Chor
-Theater
Leider kann das Angebot nicht jedes Jahr so aussehen.
Doch wir bemühen uns!
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